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Auch in Bezug auf die zur Kultur
erforderlichen Temperaturen muss zwischen grünen
und grauen Bromelien unterschieden werden.
Viele der grünen Bromelien entstammen warmen
Klimaten und benötigen daher gleichbleibend hohe
Tages- und Nachttemperaturen von ca. 20-22°C,
wobei auch höhere Temperaturen bei ausreichender
Luftfeuchtigkeit toleriert werden. Dauerhaft
niedrigere Temperaturen unter 15°C fördern die
Gefahr des Ausfaulens der Trichter, insbesondere
in Verbindung mit kaltem Gießwasser in den
Trichtern. Unter solchen Bedingungen ist es
ratsam, die Trichter zu leeren und nur noch über
das Substrat vorsichtig zu gießen und die
Pflanzen gelegentlich zu sprühen.
Grüne Bromelien sind aufgrund ihrer
Temperaturansprüche ideale Zimmerpflanzen für
alle Arten von Wohnräumen, die übliche
Nachtabsenkung der Raumtemperaturen von 4-5°C
entspricht der natürlichen nächtlichen
Temperaturabsenkung und kommt daher vielen Arten
sehr entgegen.
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Die grauen Arten meistens
Tillandsien entstammen Klimaten mit stark
schwankenden Tages- und Nachttemperaturen. Die
nächtlichen Tiefsttemperaturen führen zu einer
morgendlichen Taubildung, oftmals der einzigen
Feuchtigkeitsquelle zum Überleben in den
ausgesprochenen Trockengebieten.
Für die Kultur grauer Arten bedeutet dies eine
wesentlich stärkere Temperaturtoleranz.
Ausgesprochen weiße Tillandsien können daher im
Winter ohne weiteres bei Temperaturen bis 12°C
gepflegt werden, allerdings dann mit stark
eingeschränkten Wassergaben. Höhere
Temperaturen werden vor allem von grau-grünen
Arten gut vertragen, allerdings muss hierbei auch
die entsprechende Feuchtigkeit verfügbar sein.
In der Kultur
nicht zu empfehlen Tillandsien im Reifkleid
Quelle: Lieselotte Hromadnik |
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