Von
Miniaturorchideen zu Tillandsien
Im Jahr 2005 habe ich meine erste Tillandsie in
einem Baumarkt erstanden. Eigentlich wollte ich
diesen schönen T. aeranthos-Tuff, der ganz mit T.
usneoides überwuchert war, "nur" zum
Verschönern meiner Orchideenvitrine verwenden,
da sie zu diesem Zeitpunkt noch sehr leer war und
vom Aufbau in keinster Weise einem Stückchen
Regenwald glich, in welchen ich sie ja verwandeln
wollte.
Zu diesem Zeitpunkt spielten Tillandsien bei mir
eher eine untergeordnete Rolle, vielmehr
interessierte ich mich für Miniaturorchideen,
Pflanzen, die kaum mehr als 5cm Blattlänge
aufweisen. Als ich mich jedoch an deren
Systematik heranarbeitete, erlosch allmählich
das Interesse, die ganzen Gattungen, Arten......
Es war mir damals so gut wie unmöglich, da den
Durchblick zu behalten. Dafür war bereits meine
erste Tillandsienlieferung, die ich in einem
Onlineshop bestellt hatte, angekommen. Diese
Pflanzen mit ihren skurrilen Blättern, tollen
Blüten, Formen und strahlenden Farben begannen,
mich so richtig neugierig zu machen. Ich erinnere
mich an Zeiten, da saß ich sobald ich morgens
aufstand am PC und suchte bei Google nach
Informationen zu Tillandsien. Dieses Thema nahm
meine ganze freie Zeit in Anspruch. Zum Glück
gab es viele, tolle Internetseiten zu diesem
Thema, die mich dann erst recht auf die Seite der
Gattung Tillandsia zogen. (Hier möchte ich mich
erstmal ganz herzlich bei allen Websitebetreibern
bedanken, deren Seiten an der Entscheidung,
Tillandsien zu sammeln, maßgeblich beteiligt
waren).
Bald darauf trat ich dann auch als Jugendmitglied
der DBG bei.
Meine Sammlung umfasst heute über 70 Inventare
aus über 50 Arten. Im Sommer hängen sie an
einem selbstgebauten Gerüst aus Holz und Draht (Foto
1). Feucht-warm zu kultivierende Arten bleiben
ganzjährig in einem zur Pflanzenvitrine
ungebauten Terrarium (Foto 2).
Im Winter sollten meine Tillandsien eigentlich in
einem mit einer HQL (Hochdruck-Quecksilberdampflampe)
beleuchteten selbst gebauten Regal unterkommen,
doch durch die entstehende Hitze musste
mindestens zweimal pro Tag gesprüht werden, so
dass diese Variante nicht gerade geeignet ist.
Aus diesem Grund werde ich meine Tillandsien im
nächsten Winter an einem Süd-West Fenster
unterbringen, die Aufhängevorrichtung ist schon
in Arbeit.
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Holzgerüst
für die Freilandkultur

Pflanzenvitrine

T.
latifolia in der Morgensonne
Tim Mollner
Katharinenstr. 54
41352 Korschenbroich
02103 - 58350
oder e-mail
Homepage: www.tillandsien.de.vu
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