Deutsche Bromelien-Gesellschaft e.V. (DBG)

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Bromelien sind in besonderem Maße auf frische und bewegte Luft angewiesen. Die Tillandsien heißen nicht umsonst auch „Luftnelken“.

Till. usenoides in luftiger Höhe auf Baumkronen....
Quelle: internet/Verfasser unbekannt



... und in einer Liebhabersammlung
Quelle: Pia Rösslein

Bei der Zimmerkultur ist die Versorgung mit ausreichender Frischluft nicht ganz unproblematisch. In den warmen Jahreszeiten reicht die übliche Zimmerlüftung über geöffnete oder gekippte Fenster in der Regel völlig aus. Zu vermeiden ist aber gestaute Luft, d.h. Luft ohne ausreichende Bewegung, die in Verbindung mit direkter Sonnenstrahlung leicht zur Überhitzung der Pflanzen und damit zu Verbrennungen der Blätter führen kann. Daher sollten Gardinen hinter den Pflanzen besser nicht geschlossen werden, da diese den Luftaustausch mit dem Wohnraum stark einschränken.

In der kälteren Jahreszeit ist die Frischluftversorgung eher problematisch. Kalte Außenluft im direkten Kontakt mit den Pflanzen über einen längeren Zeitraum kann besonders bei gleichzeitig feuchten Pflanzen zu erhöhter Fäulnisgefahr führen. Hier ist es empfehlenswert so zu lüften, dass kein „Zug“ entsteht, und auch nur kurzzeitig zu lüften.

Werden Bromelien in den Sommermonaten draußen kultiviert, ist die Frischluftversorgung immer gewährleistet, hier muss eher auf zugfreie Standorte geachtet werden. Zu beachten ist, dass die Pflanzen auch bei starken Winden nicht weggeweht werden können. Eine feste Befestigung auf ihrem Holz ist unbedingt notwendig.
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