Bei den Lichtansprüchen muss
zwischen den grünen und den
grauen Bromelien unterschieden
werden.
Generell müssen die grünen Arten eher
halbschattig bis schattig kultiviert werden, die
grauen Arten eher vollsonnig. Geeignete
Lichtverhältnisse ergeben sich in allen West-,
Ost- und (im Sommer evtl. leicht schattierten)
Südlagen.
Unter unseren mitteleuropäischen Bedingungen mit
langen Sommertagen und extrem kurzen Herbst- und
Wintertagen stellen Herbst und Winter die
kritischen Jahreszeiten dar. Mit abnehmender
Tageslänge müssen auch die grünen Bromelien an
gut belichteten Orten kultiviert werden. Die
grauen Tillandsien benötigen dann umso mehr die
hellsten und sonnigsten Plätze.
Mit zunehmender Tageslänge erwachen auch die
Bromelien im Frühjahr aus ihrer Winterruhe,
oftmals setzt schon im Januar oder Februar ein
deutliches Wachstum ein. Auch die Knospenbildung
setzt bei vielen Arten mit zunehmender
Lichtintensität ein. Vorsicht ist aber gerade im
Frühjahr geboten, wenn die Sonne an Kraft
gewinnt und die noch nicht an die erhöhte
Sonnenstrahlung gewöhnten Pflanzen regelrecht
verbrennen kann. Wassertropfen auf den Blättern
können dann wie Brenngläser wirken.
Die Dauer der Belichtung kann durch eine
geeignete zeituhrgesteuerte Zusatzbelichtung mit
speziellen Pflanzenleuchten zum Wohle Ihrer
Pflanzen gesteigert werden. Dies ist gerade in
den lichtarmen Monaten durchaus empfehlenswert. |