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Zu
der Gruppe der atmosphärischen
Bromelienarten zählen vor allem die grauen oder
weißen Tillandsien. Sie gehören sicherlich zu
den skurrilsten Kulturpflanzen mit den
unmöglichsten Wuchsformen, vom nur wenige
Zentimeter kleinen Winzling bis zu imposanten
Pflanzen mit meterlangen Blütenständen.
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Allen atmosphärischen Arten gemein
ist ihre Zimmerhärte durch ihre
Anspruchslosigkeit und Toleranz gegen starke
Schwankungen der wichtigsten Wachstumsfaktoren
wie Wasser, Dünger und Wärme. Unverzichtbar
sind allerdings eine ausreichende Belichtung und
Belüftung.
In der Natur wachsen Tillandsien an exponierten
Standorten wie Baumkronen laubabwerfender Bäume,
in Sträuchern, auf Stromleitungen oder Felsen,
meist dem vollen Sonnenlicht ausgesetzt. Diesen
Lichtansprüchen muss so gut wie möglich
Rechnung getragen werden.
Die Standorte der meisten grauen Tillandsien
zeichnen sich zudem durch periodische
Trockenheit, meistens gepaart mit geringen
Niederschlagsmengen und starken
Temperaturschwankungen mit deutlich abgesenkten
Nachttemperaturen aus. Diese Faktoren
begünstigen die Zimmerkultur in hohem Maße.
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| Aufgrund der natürlichen
Wachstumsbedingungen kommt allen atmosphärischen
Arten ein Freilandaufenthalt in der frostfreien
Zeit frühestens nach den Eisheiligen bis
zum Auftreten der ersten Nachtfröste im
Spätherbst sehr zugute. Er stärkt die
Pflanzen für die lichtarme Winterzeit bis die
Tage in den Monaten Februar/März wieder spürbar
länger werden. Dann setzt auch langsam das
Wachstum wieder ein, oftmals mit der Entwicklung
der Blüten. |
Till.
ehlersiana
Quelle: Andreas Böker |