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Der Aufenthalt der Bromelien im
Garten oder auf dem Balkon in den Sommermonaten
ist bei den meisten Arten sehr empfehlenswert.
Entsprechend ihren Kulturansprüchen müssen die
grünen Bromelien schattig bis halbschattig ohne
direkte Sonneneinstrahlung an windgeschützten
Plätzen kultiviert werden. Besonders in den
ersten Tagen nach dem Ausräumen ist auf eine
gute Beschattung der Pflanzen zu achten, sonst
drohen Verbrennungen der Blätter.
Auf Schnecken und anderes Getier muß im Freiland
sehr sorgfältig geachtet werden, da gerade
Nacktschnecken auch vor großen Trichterbromelien
nicht halt machen.
Tillandsia
deppeana
(Blütenstand 1,5m) in ihrem Sommerquartier
Quelle: Andreas Böker |
Die atmosphärischen Tillandsien kann man
halbschattig und nach Eingewöhnung auch sonnig
bis vollsonnig kultivieren. Zum Aufhängen bieten
sich lichte Bäume oder spezielle Hängegestelle
aus Drahtgeflecht an. Die Pflanzen müssen gut
gesichert werden, damit sie bei stärkeren Winden
nicht beschädigt oder fortgerissen werden.
Umfangreiche Pflanzensammlung im Freiland
Quelle: Friedrich Witschel |
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Sind die Bromelien einmal auf den Balkon oder in
den Garten eingezogen, braucht man sich um die
weitere Pflege ausgenommen das
regelmäßige Sprühen nicht viele
Gedanken zu machen. Dies übernimmt die Natur.
Ein Tip einer erfahrenen Tillandsiensammlerin: Wenn
im Sommer die Autoscheiben morgens beschlagen
sind, genügt der Tau. Ansonsten ist bei
Trockenperioden Gießen angesagt.
Günstige Bedingungen für einen
Freilandaufenthalt sind (in Deutschland) von
Anfang Juni bis Ende September gegeben.
Kurzzeitige Nachttemperaturen im September
unterhalb von 10°C sind nach einem
Sommeraufenthalt im Garten kein Problem.
Kältetolerante Arten können auch bereits nach
den Eisheiligen Mitte Mai ausgeräumt werden und
müssen erst vor den ersten Nachtfrösten wieder
hereingeholt werden. Von Tillandsia bergeri wird
berichtet, dass diese Art die tiefen Temperaturen
sogar braucht, um regelmäßig zu blühen. |
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