Deutsche Bromelien-Gesellschaft e.V. (DBG)

Bromelien Kultur Wachstumsfaktoren Dünger
   
Dünger  
                         


weiter
































e-mail

 
 
Der Nährstoffbedarf bei den Bromelien spielt nur eine untergeordnete Rolle, dennoch sollten auch die Bromelien regelmäßig mit Nährstoffen versorgt werden.

Bei den Trichterbromelien kann dem Gießwasser ein Flüssigdünger zugegeben werden, allerdings nur in stark verminderter Konzentration (ca. ¼ bis ½ der für Zierpflanzen angegebenen Konzentration). Gedüngt wird sowohl durch das Gießen des Substrates als auch durch das Besprühen der Blätter. Auch in den Blatttrichter kann gedüngtes Gießwasser gegeben werden.

Bei den grauen Bromelien erfolgt die Düngung beim Sprühen der Pflanzen über das Sprühwasser. Da die grauen Tillandsien kein Wasser speichern oder über ein Substrat zur Düngerspeicherung verfügen, ist hier die Häufigkeit der Düngergaben ausschlaggebend.

Zur Unterstützung der Ruhezeit im Winter sollten die Düngergaben mit abnehmender Lichtverfügbarkeit eingeschränkt und im Frühjahr wieder kontinuierlich gesteigert werden.

Vorteilhaft sind Dünger mit erhöhten Spurenelementkonzentrationen. Am einfachsten in der Anwendung sind entsprechende Spezialdünger, die meistens mit den Pflanzen angeboten werden. Positive Ergebnisse liegen auch bei der Verwendung natürlicher Pflanzenstärkungsmittel vor (z.B. auf Knoblauchbasis für alle grünen Bromelien).

Entsprechend den natürlichen Wachstumsbedingungen ist eine Bromelie eher „hart“ zu kultivieren. Bei viel Wärme, Wasser und Dünger verliert sie viel von ihrer natürlichen Schönheit (z.B. ihre strahlend weiße Beschuppung).


Bestens gepflegte Till. gardneri
Quelle: Friedrich Witschel
designed by Andreas Böker  

Zum Seitenanfang / Impressum / Sitemap