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Der Nährstoffbedarf bei den
Bromelien spielt nur eine untergeordnete Rolle,
dennoch sollten auch die Bromelien regelmäßig
mit Nährstoffen versorgt werden.
Bei den Trichterbromelien kann dem Gießwasser
ein Flüssigdünger zugegeben werden, allerdings
nur in stark verminderter Konzentration (ca. ¼
bis ½ der für Zierpflanzen angegebenen
Konzentration). Gedüngt wird sowohl durch das
Gießen des Substrates als auch durch das
Besprühen der Blätter. Auch in den
Blatttrichter kann gedüngtes Gießwasser gegeben
werden.
Bei den grauen Bromelien erfolgt die Düngung
beim Sprühen der Pflanzen über das
Sprühwasser. Da die grauen Tillandsien kein
Wasser speichern oder über ein Substrat zur
Düngerspeicherung verfügen, ist hier die
Häufigkeit der Düngergaben ausschlaggebend.
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Zur Unterstützung der Ruhezeit im
Winter sollten die Düngergaben mit abnehmender
Lichtverfügbarkeit eingeschränkt und im
Frühjahr wieder kontinuierlich gesteigert
werden.
Vorteilhaft sind Dünger mit erhöhten
Spurenelementkonzentrationen. Am einfachsten in
der Anwendung sind entsprechende Spezialdünger,
die meistens mit den Pflanzen angeboten werden.
Positive Ergebnisse liegen auch bei der
Verwendung natürlicher Pflanzenstärkungsmittel
vor (z.B. auf Knoblauchbasis für alle grünen
Bromelien).
Entsprechend den natürlichen
Wachstumsbedingungen ist eine Bromelie eher
hart zu kultivieren. Bei viel Wärme,
Wasser und Dünger verliert sie viel von ihrer
natürlichen Schönheit (z.B. ihre strahlend
weiße Beschuppung).
Bestens
gepflegte Till.
gardneri
Quelle: Friedrich Witschel |
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